Bei Gua Sha wird auf eingeölter Haut wiederholt mit einem abgerundeten Tierhorn oder Jade geschabt. Diese Technik kommt aus Asien und wird dort seit Jahrhunderten angewendet, meist in Kombination mit Akupunktur.

Wie wirkt Gua Sha und wo kann es angewendet werden?

Durch Gua Sha verbessert sich die Durchblutung in den Muskeln und im Gewebe. Dadurch wirkt es sehr schnell krampf- und schmerzlösend und kann deshalb hervorragend bei Schulterverspannungen oder Nackensteifigkeit angewendet werden, aber auch bei allen anderen Arten von Schmerzen oder Bewegungseinschränkung.

Gua Sha reduziert nicht nur Spannungen und kann damit auch Ängste mindern sondern wirkt auch durchblutungsfördernd auf die unmittelbar unter der behandelten Region liegenden Organe wodurch es oft zu einer sofortigen Wirkung, beispielsweise bei Husten, kommt.

Gua Sha wirkt thermisch ausgleichend, indem es den Patienten kühlt, der sich zu warm fühlt und es den Patienten wärmt, der sich zu kalt fühlt und kann angewendet werden, um eine Fiebersenkung zu unterstützen. Es kann bei allen Arten von Symptomen und Krankheiten angewendet werden, die von Schmerzen und Anspannung begleitet werden, aber auch bei Beschwerden des Atemsystems, der Verdauung und bei jedem Symptom bei dem nach chinesischer Medizin durch Palpation am Körper eine Stauung getastet werden kann.

Welche Nebenwirkungen treten auf?

Durch das wiederholte Schaben auf der Haut entstehen kleine rote Punkte, sogenannte Petechien. Diese roten Punkte verschwinden wieder vollständig in zwei bis vier Tagen nach der Behandlung. Die Schmerzlinderung hält allerdings an, auch nachdem die Petechien völlig verschwunden sind.

Worauf sollte nach der Behandlung geachtet werden?

Die mit Gua Sha therapierte Region sollte nach der Behandlung vor Wind, Kälte und direkter Sonneneinwirkung geschützt werden, bis die Hautveränderungen verblasst sind. Nach einer Behandlung sollte zur Unterstützung des Körpers viel Wasser getrunken werden.

Wissenschaft

Studien konnten nachweisen, dass Gua Sha das Immunsystem stimuliert, Entzündungen hemmt und zu einer wesentlichen Verbesserung der Durchblutung im Gewebe führt.

Wann kann Gua Sha konkret angewendet werden?

  • Erkältungen
  • Fieber
  • Husten/Atemnot (Bronchitis, Asthma, Emphysem)
  • Muskelverletzungen
  • Bänderverletzungen
  • Steifheit
  • Verspannungen
  • Bewegungseinschränkungen
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Fibromyalgie
  • Gynäkologischen Erkrankungen
  • Urologischen Erkrankungen
  • Verdauungsbeschwerden

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Kontakt - Dr. Birgit Lang

Ärztin für Allgemeinmedizin | Traditionelle Chinesische Medizin

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